07.03.2012
Die Elternbefragung zur Ein-
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06.03.2012
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Publikation und Presse 09.
Juli 2008 „Wir brauchen Gesamtschulen “ – Politik jagt junge Pädagogen aus dem Land Erwartungsgemäß fiel das Ergebnis der Wahlen aus: Mit Beate Kasper als Kreisvorsitzende bilden Wolfram Wichert als ihr Vertreter und Marianne Bebing als Schriftführerin die in diesem Jahr zu wählenden Vorstandsmitglieder. Birgit Burdorf, Rita Hammermeister und Klaus Ihle komplimentieren das Gremium. Eberhard Brandt sah in dem Einlenken der Behörde einen großen Erfolg, der sicherlich auch darauf zurückzuführen gewesen sei, so der Landesvorsitzende, dass mit den anderen Lehrerverbänden an einem Strang gezogen wurde. Wie ein roter Faden zog sich dieser pessimistische Ansatz durch die Brandtschen Analysen. Der Gewerkschaftler sieht heftige Problemen der Politik mit dem heute schon bekannten demographischen Wandel am Arbeitsplatz Schule. Zwei Drittel der heutigen Lehrerschaft sei 55 Jahre und älter und es gehöre keine besondere Gabe der Hellseherei dazu, um sich vorzustellen wie viel Lehrer und Lehrerinnen in zehn Jahren benötigt werden. Der heutige Lehrernachwuchs, so wurde die Lage in einem Punkt als planlos skizziert, sehe sich sehr unattraktiven Arbeitsbedingungen gegenüber. „Wer Studierende für das Lehramt eine Bachelor-Ausbildung verordne, die durch Reglementierung so straff organisiert ist, dass teilweise eine Abbrecherquote von 60% bestehe, wer Referendarplätze an eine Benotung von 1,7 knüpft und wer Referendare derartig schlecht entlohne, der jagt die jungen Leute aus dem Land und hat keinen Plan für die Lösung der kommenden Probleme.“ Gleiche Strukturen sieht Eberhard Brandt bei der Gesamtschulentwicklung. Aus ideologischen Gründen beabsichtigte die Regierung sogar, die Gesamtschule als Regelschule aus dem Schulgesetz zu entfernen. Die permanent steigende Nachfrage und die Forderungen der Schulträger nach Gestaltungsfreiheit ließ die Meinung der Politiker ändern. Durch ein nicht nachvollziehbares Regelwerk sollen nur fünfzügige Gesamtschulen errichtet werden unter der Bedingung, dass das vorhandene gegliederte Schulwesen unangetastet bliebe. Weitere Bestimmungen machten es den überall im Lande entstehenden Gesamtschulinitiativen schwer. Nach jüngsten Verlautbarungen heißt es aber aus dem Kultusministerium, dass es keine Kontingentierung bei der Bewilligung neuer Gesamtschule gebe. „Alles liegt vor Ort“, so der Sprecher Stefan Muhle aus dem Kultusministerium, wenn der Schulträger seine Hausaufgaben mache, stehe der Errichtung einer Gesamtschule nichts im Wege.
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